Zukunfts­konferenz

Ein Dialog- und Planungsinstrument zum frühzeitigen Austausch von Interessen und Perspektiven verschiedenster Akteure in einer Kommune

Eine integrierte Stadtentwicklungsplanung gelingt umso besser, je frühzeitiger die relevanten Akteure in einer Kommune sich gemeinsam darüber verständigen, welche Handlungsfelder sie mit welcher Zielsetzung verfolgen wollen. Das Kennenlernen unterschiedlicher Perspektiven ist eine Voraussetzung für gegenseitiges Verstehen und integriertes Handeln. Die Zukunftskonferenz bietet hierfür eine strukturierte Grundlage. SSR hat das Instrument wiederholt mit Erfolg eingesetzt.

Lösung 

Planungsprozesse können nur gewinnen, wenn frühzeitig eine breite Bürgerbeteiligung einsetzt. So lassen sich Ideen, Anregungen, Interessen, aber auch Widerstände im Zusammenhang mit Zielen und Projekten der Stadtentwicklung erkennen und berücksichtigen. Planungsprozesse gewinnen dadurch an Effizienz.
Die Zukunftskonferenz ist ein Dialog- und Planungsinstrument, bei dem ein bewusst heterogen zusammengesetzter Personenkreis für einen oder zwei Tage zusammenkommt. Die Kommune lädt unter dem Motto „Das ganze System in einem Raum“ Repräsentanten aus allen Bereichen ein, die für die Stadtentwicklung relevant sind, und leistet damit einen ersten Schritt für ein integriertes Vorgehen. Gemeinsam werden Sichtweisen, Ziele und Visionen für ein bestimmtes Thema entwickelt. Dabei wird zunächst ein Blick auf die Ausgangssituation geworfen, auch auf das „Woher“, um die aktuelle Situation besser zu verstehen und auf dieser Grundlage Zukunftsvisionen zu entwickeln. Im Dialog kristallisieren sich Übereinstimmungen heraus und lassen sich konkrete, gemeinsam getragene Planungsziele fassen.

Erfolg 

Durch den Dialog der Teilnehmenden untereinander und durch die Auseinandersetzung mit der Zukunftsperspektive für die Stadt wird eine Veränderungsbereitschaft von Denkmustern gefördert. Es kann ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen, auf dessen Grundlage eine gemeinsame Zukunftsstrategie erarbeitet wird.