Wohn­raum­versor­gungs­konzept Buxte­hude

Erstellung eines Wohnraumversorgungskonzepts für die Hansestadt Buxtehude

Als eine der attraktiven Umlandgemeinden der Metropole Hamburg sieht sich die Hansestadt Buxtehude vor dem Problem, die stetig wachsende Nachfrage nach Wohnraum durch zuziehende Haushalte aus Hamburg zu befriedigen. Der generell, insbesondere aber im preisgünstigen Segment, angespannte Wohnungsmarkt wird zusätzlich durch die akute Notwendigkeit belastet, Flüchtlinge mit Wohnraum zu versorgen. Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus dem grundsätzlich eher geringen Angebot an Wohnbauflächen, besonders solcher in städtischer Hand. SSR wurde mit der Erarbeitung eines kommunalen Wohnraumversorgungskonzeptes beauftragt.

Lösung 

Im Rahmen der Erstellung des Wohnraumvorsorgekonzepts dienen Analysen zu demografischen Entwicklungen und zum Wohnungsmarkt als Grundlage zur Beantwortung der zentralen Fragen: Worin zeigen sich aktuell Funktionsdefizite in einzelnen Wohnungsmarktsegmenten? Ist eine Verschärfung der Situation zu erwarten? Wie kann die Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum auch in integrierten Lagen funktionieren? Auch die Einschätzungen lokaler Marktakteure flossen in die Erarbeitung des Wohnraumversorgungskonzepts ein. Besondere Beachtung innerhalb des Wohnraumversorgungskonzepts galt auch der Entwicklung einer der letzten größeren Wohnbauflächen in zentraler Lage von Buxtehude.

Erfolg 

Mit dem Wohnraumversorgungskonzept wurde die erforderliche Grundlage für einen Antrag auf Wohnraumfördermittel des Landes Niedersachen für den Neubau von preisgebundenen Mietwohnungen geschaffen. Das Konzept gab zudem Hinweise darauf, wie sich eines der letzten großen Wohnbauflächenpotenziale für unterschiedliche Zielgruppen nutzen lässt und dabei gleichzeitig ein bedarfsgerechtes Verhältnis zwischen preisgebundenem und frei finanziertem Mietwohnungsbau sowie Eigentum hergestellt wird.

zentrale Projektbausteine 

  • Demografieprofil
  • Wohnungsmarktprofil
  • Detailanalyse zum preisgünstigen Wohnen
  • Haushalts- und Wohnungsbedarfsprognosen
  • Ableitung von Marktdefiziten, Chancen und Steuerungsbedarfen
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Maßnahmen
  • Dialog mit den lokalen Marktexperten
  • Regelmäßige Abstimmung mit der Verwaltung: Planung und Soziales