Wohnbau­flächen­bedarf Lippstadt

Wohnbauflächenbedarfsermittlung für die Stadt Lippstadt zur Quantifizierung des Bedarfs und zur Aktivierung von Bestandspotenzialen

Die Stadt Lippstadt wächst und muss verschiedene Gruppen an Zuwanderern mit Wohnraum versorgen. Zum einen gibt es arbeitsmarktbedingte Zuzüge von Haushalten, zum anderen erhöht der Ausbau des Hochschulstandorts die Nachfrage nach Wohnraum durch Beschäftigte und Studierende. Vermehrt werden Wohnungen als Zweitwohnsitze belegt. Kurzfristig hinzugekommen ist die Herausforderung, Wohnungen für eine wachsende Zahl an Flüchtlingen bereitzustellen. Diese Situation macht eine Neubestimmung des künftigen Wohnbauflächenbedarfs und aktivierbarer Innenentwicklungspotenziale erforderlich. SSR wurde mit der Erarbeitung einer Wohnflächenbedarfsprognose beauftragt, die als Grundlage der Flächennutzungsplanung in Lippstadt dienen soll.

Lösung 

Zunächst hat SSR hier eine kleinräumige Prognoseberechnung der Entwicklung von Bevölkerung und Haushalten, des Wohnungsneubau- und des Wohnungsbauflächenbedarfs bis 2030 vorgenommen. Die Prognoseszenarien wurden dabei für mehrere Varianten erstellt: Trendfortschreibung, Eigenentwicklung bei geringeren Zuzügen und Mehrbedarf durch Flüchtlingszuwanderung. Der Generationenwechsel im Einfamilienhausbestand wurde für die Bedarfsermittlung in der Prognose berücksichtigt.

Erfolg 

Der Stadt Lippstadt liegt jetzt eine realistische Aussage zur Bandbreite des künftigen Wohnungsneubaubedarfs sowie der hierfür auszuweisenden Bruttowohnbauflächen für 10 Stadtteile von Lippstadt vor.

zentrale Projektbausteine 

  • Profil der Wohnungsmarktentwicklung
  • Kleinräumige Analyse der Bevölkerungsbewegungen (2010-2014)
  • Kleinräumige Prognoseszenarien der Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung bis 2030
  • Ableitung des Wohnungsneubau- und des Wohnbauflächenbedarfs für 10 Stadtteile