Wikimap

Ein interaktiver Stadtplan zur Bürgerbeteiligung

Es gibt Personenkreise, die über die klassischen Bürgerveranstaltungen nicht erreicht werden können. Damit bleiben potenziell wertvolle Hinweise zu Planungsabsichten und zur Stadtentwicklung ungenutzt. Es gilt deshalb, ergänzend auch neue Kommunikationsmöglichkeiten einzusetzen.

Lösung 

Mit der Wikimap wird das aus dem Internet-Lexikon „Wikipedia“ bekannte Wiki-Prinzip auf einen gemeinsamen Stadtplan übertragen: Interessierte haben die Möglichkeit, hier ihre persönliche Meinung zur Stadtentwicklung einzutragen. In einer Karte können sie Orte markieren und kurze Texte und Fotos einstellen sowie die bereits vorhandenen Einträge einsehen und kommentieren.

Die Wikimap basiert auf einem interaktiven Stadtplan, in den die Nutzer selber Punkte setzen und mit Texten und Bildern ergänzen können. Alle Punkte und deren Einträge sind für jeden Nutzer sichtbar und können kommentiert werden. So entsteht eine Diskussion. Die Punkte können verschiedenen Themenfeldern zugeordnet werden und stellen jeweils entweder Verbesserungsmöglichkeiten und -bedarfe dar („Was sich ändern sollte!“) oder aber gute und zu erhaltende Situationen („Das gefällt mir!“).

Im Hauptfenster sieht man einen großen Stadtplanausschnitt. Im Stadtplan kann frei navigiert werden. Gesetzte Punkte im Stadtplan haben verschiedenfarbige Fähnchen, die für die verschiedenen Themen stehen. Grüne Fähnchen markieren Orte, die Benutzern gefallen, während rote Fähnchen Punkte markieren, an denen sich etwas ändern sollte. Man kann die Fähnchen anklicken, um zu lesen, was dort gefällt oder nicht gefällt.

Erfolg 

Die Wikimap trägt das vielfältige Wissen über das Leben in der Stadt oder Gemeinde zusammen und macht den Erfahrungsschatz der Teilnehmenden für jedermann zugänglich. Alle können mitmachen! Egal wann und egal, ob man in der Gemeinde wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder seine Freizeit verbringt. Die Wikimap erschließt neue Interessenten für das Thema Stadtentwicklung und regt die Diskussion in einer breiten Gruppe der Stadtgesellschaft an.