Stresstest
Wohnungs­bestand

Eine erprobtes Verfahren zur Identifizierung und Vorausberechnung des demografisch bedingten Leerstands im Wohnungsbestand

Für Kommunen ist ein genaues Wissen über die Dynamik der frei werdenden Wohnungsbestände und deren Marktgängigkeit wichtig, um Problemlagen frühzeitig erkennen und geeignete Handlungsstrategien entwickeln zu können. 

Lösung 

Um die Angebotsdynamik im Wohnungsbestand zu quantifizieren, werden alle Wohnhäuser erfasst, in denen sämtliche dort gemeldeten Personen ein überdurchschnittlich hohes Alter aufweisen und die deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren von Bewohnerwechseln betroffen sein werden. Durch ein erprobtes Prognoseverfahren lässt sich ableiten, zu welchem voraussichtlichen Zeitpunkt ein Wohnhaus mit großer Wahrscheinlichkeit als Angebot am Wohnungsmarkt auftreten wird. In einem weiteren Prüfschritt wird ermittelt, um welche Haustypen es sich in den betroffenen Fällen handelt. Durch GIS-basierte Verfahren erfolgt eine Typisierung nach Wohnfläche, Haustyp, Grundstücksfläche, Preisniveau und Lagequalität. Durch eine Prüfung kleinräumiger Wanderungsbewegungen werden nach Art und Lage Hinweise zur Marktgängigkeit der Wohnungsbestände im Generationenwechsel ermittelt. 

Erfolg 

Mit dem "Stresstest" erfolgt eine Quantifizierung der Entwicklungsdynamik im Immobilienbestand. Durch die Identifizierung und Typisierung der betroffenen Wohnungsbestände können die tatsächlichen Prozesse sowie Potenziale erkannt und realistische Rückschlüsse auf Handlungsbedarfe und kommunale Baulandentwicklungsstrategien gezogen werden.