STEK und ISEKs Arns­berg

Aktualisierung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für Arnsberg sowie Erarbeitung Integrierter Handlungskonzepte für die Teilräume Hüsten und Alt-Arnsberg

Die Stadt Arnsberg hat 2007 das „Städtebauliche Entwicklungskonzept“ im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau West“ beschlossen. Die seither durchgeführten öffentlichen und privaten Maßnahmen sowie die sich fortsetzenden und zum Teil veränderten gesellschaftlichen Entwicklungstrends machen eine Fortschreibung des „Städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ notwendig. Es soll dabei keine vollständige Neuausrichtung der Arnsberger Stadtentwicklungsstrategie erfolgen, wenngleich neue Herausforderungen der Stadtentwicklung sondiert und integriert werden sollen. Mit dem „Städtebaulichen Entwicklungskonzept 2015“ sollen Ziele und Schwerpunktsetzungen für räumliches Handeln überprüft und ggf. neu justiert werden.

Lösung 

SSR erstellt das „Städtebauliche Entwicklungskonzept 2015“ als eine faktenbasierte Bestandsaufnahme des Stadtraums mit Benennung von Perspektiven für die kleinräumige Entwicklung. Es dient als Orientierungshilfe bei Standortentscheidungen und enthält auch Vorschläge für eine Schwerpunkt- und Prioritätensetzung im Sinne der Städtebauförderung. Aufbauend auf dem Analyseraster des „Städtebaulichen Entwicklungskonzepts 2007“ sollen die Bewertungen der Quartiere und Handlungsräume im Stadtgebiet aktualisiert und relevante Entwicklungen dargestellt und bewertet werden.

Zusätzlich erarbeitet SSR zwei Integrierte Handlungskonzepte als Vertiefungsbausteine für die Handlungsräume „Hüsten“ und „Alt-Arnsberg“, die den Vorgaben des Landes NRW zur Aufnahme in die Städtebauförderung entsprechen. Dabei kann an zahlreiche Vorarbeiten angeknüpft werden (u. a. Konzeptstudie zu Entwicklungsperspektiven des Campus Berliner Platz, Modellprojekt Kooperation im Quartier Hüsten-Mitte, Bahnhofsumfeldplanung Neheim-Hüsten, Werkstattgespräch „Brückenplatz“). Mit den Integrierten Handlungskonzepten sollen die vorhandenen Konzeptansätze mit gesamtstädtischen Zielen und teilräumlichen Entwicklungsleitlinien zusammengeführt und begründete Handlungsprioritäten mit einer Maßnahmen-, Zeit- und Finanzierungsübersicht herausgearbeitet werden.

Erfolg 

SSR hat für die Stadt Arnsberg eine intergierte Strategie auf gesamtstädtischer und stadtteilbezogener Ebene entwickelt. Sie basiert auf der parallelen Bearbeitung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes 2015 und der beiden Integrierten Handlungskonzepte für die Teilräume Hüsten und Alt-Arnsberg. Auf diesem Wege ließen sich neu eingetretene Veränderungen und Herausforderungen unmittelbar in die Konzept- und Maßnahmenentwicklung in den Teilräumen einbeziehen. Damit knüpft die neu aufgestellt Straegie an das erfolgreiche Engagement der zurückliegenden Jahre an. Mit einer aktualisierten Quartiersbewertung konnten im Sinne eines Monitorings positive Trends in der Stadtteilentwicklung ebenso festgehalten werden, wie Hinweise auf Quartiere, die in den kommenden Jahren eingehender beobachtet werden sollten.

zentrale Projektbausteine 

  • Ableitung von Zukunftsthemen des Stadtumbaus in Arnsberg
  • Stadtweites Zielsystem mit Leitziel und sektoraler Zielebene
  • Abgrenzung potenzieller Handlungsräume als Grundlage zur Ableitung der Stadtumbaugebiete
  • Steckbriefe der Handlungsräume mit zentralen Indikatoren, Bewertung, Anknüpfungspunkten sowie Aufgaben und Zielen
  • Analyse relevanter stadträumlicher, soziodemografischer und funktionaler Rahmenbedingungen
  • Stärken-Schwächen-Profile der städtischen Teilräume
  • Strategische Ziele und Definition von Fokusräumen
  • Handlungs- und Umsetzungsprogramm
  • Differenziertes Beteiligungskonzept aus Lenkungs- und Verwaltungsrunden zum Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Verwaltung und zentralen Akteuren sowie Infomärkten zur Bürgerbeteiligung