Stadt­entwicklungs­konzept Bergisch Gladbach

Erarbeitung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „ISEK 2030“ Bergisch Gladbach

In Bergisch Gladbach gilt es insgesamt ein breites Spektrum an Zukunftsfragen zu bearbeiten – in der Komplexität durchaus typisch für die Städte in Deutschland: Wie kann der demografische Wandel erfolgreich bewältigt werden? Auf welche Stärken kann man setzen? Welche Schwächen müssen behoben werden? Welche Standortansprüche haben Gewerbe und Unternehmen? Wo ergeben sich strukturelle Probleme in der Wohn- und Versorgungssituation? Wie können alternde Quartiere fit für die Zukunft gemacht werden? Wie kann privates Engagement aktiviert werden?

Lösung 

Um all diese Fragen beantworten zu können, war eine interdisziplinäre Herangehensweise bei der Erarbeitung des integrierten Stadtentwicklungskonzepts ISEK 2030 von entscheidender Bedeutung. ISEK 2030 bündelt – gemäß dem interdisziplinären Ansatz von SSR – die Ziele unterschiedlicher Fachplanungen innerhalb der Stadtverwaltung und verdichtet diese zu einem gesamtstädtischen, integrierten räumlichen Entwicklungsleitbild. ISEK 2030 betrachtet so die räumliche Gesamtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach und befasst sich dabei sowohl mit kommunalen Fragestellungen als auch mit gesamtgesellschaftlichen Zukunftsthemen. Alle Ideen und Vorschläge von SSR wurden – im Sinne einer dialogorientierten Stadtplanung – intensiv mit der Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und weiterentwickelt.

Erfolg 

Das ISEK 2030 beinhaltet kreative und unkonventionelle Handlungsvorschläge für kontrovers diskutierte Themen der Stadtentwicklung. Es bildet die Grundlage für zukünftige räumliche Planungen der Stadt Bergisch Gladbach, und auch der neue Flächennutzungsplan wird auf seinen Befunden aufbauen.

zentrale Projektbausteine 

  • Demografie-Analyse und thematische SWOT-Analyse
  • Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung
  • Kosten-Nutzen-Analyse von Wohnbaulandpotenzialen (LEANkom)
  • Zukunftsmesse zur Diskussion der Zwischenergebnisse
  • Zukunftskonferenz zur Konkretisierung von Leitbild und Themenschwerpunkten
  • Handlungskonzept „Profilierung von Wirtschaftsstandort und Gewerbeflächen“
  • Handlungskonzept „Qualifizierung der Stadtteile“
  • Fokusrunden und Planungswerkstätten zu ausgewählten Schwerpunktthemen und -räumen
  • Sonstige Beteiligungsschritte: Planungsspaziergänge, leitfadengestützte Interviews mit Verwaltungsfachbereichen, Politischer Arbeitskreis AK Stadtentwicklung, Verwaltungsworkshops