Rahmenplanung Warstein

Erarbeitung eines städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplans für die Stadt Warstein inklusive Werkstattverfahren

Die Innenstadt Warsteins grenzt direkt an Anlagen zum Kalksteinabbau. Diese unmittelbare Nähe führte bereits in der Vergangenheit zu diversen Konfliktsituationen. So befürchteten die Bürgerinnen und Bürger unter anderem eine Verschlechterung ihrer Wasserqualität.

Durch die Abbautätigkeiten - wie Sprengungen und hohes Verkehrsaufkommen beim Abtransport des Kalksteins - entstehen zudem Erschütterungen, Lärm- und Luftbelastungen.

Ein weiterer Konfliktherd: Der LKW-Transport läuft durch die Innnenstadt Warsteins - die einzige Hauptverkehrsachse. In vorangegangenen Planungen wurde bereits der Versuch unternommen, dieses Problem zu beheben. Ohne nachhaltigen Erfolg: Die kontrastiven Interessenspunkte bestehen weiter.

Lösung 

In der Vergangenheit wurde mit einem Mediationsprozess versucht, die unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen. Auf Grundlage einer hier getroffenen Grundsatzverständigung erstellt SSR jetzt in Kooperation mit dem Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten (Freiraum und Naturschutz) und mit der PTV Group (Verkehr) eine Rahmenplanung. Dafür werden im ersten Schritt Fixpunkte und Spielräume im Umgriff der Warsteiner Innenstadt und dem umliegenden Freiraum festgehalten.

Ergänzt wird der Plan im Anschluss durch ein Verkehrsmodell durch die PTV Group. DTP erstellt dazu einen Beitrag zum Themengebiet Freiraum und Naturschutz und SSR erarbeitet eine städtebauliche Gesamtbetrachtung im Hinblick auf mögliche Entwicklungspotenziale der Innenstadt.

Im Rahmen von vier Werkstätten zu den Themen: Ausgangssituation, Ziele und Leitbild sowie Prioritätensetzung wird dieser Plan anschließend mit den verschiedenen Interessengruppen inklusive einer Vorzugsvariante weitergeschrieben.

Erfolg 

Sie wünschen weitere Informationen zu diesem Projekt? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Wir stellen Ihnen dieses Projekt dann gern in einem persönlichen Gespräch vor.

zentrale Projektbausteine 

  • Überführung von Interessenslagen und Vereinbarungen in einen Plan
  • Weiterentwicklung des Plans zu einer Vorzugsvariante mit konkreten Maßnahmen im Rahmen eines Dialogprozesses
  • Überführung der Ergebnisse in Bericht und Rahmenplan
  • Moderation des Prozesses