Rahmenplanung Solingen Müngsten-Burg

Integrierte Rahmenplanung für den Freizeit- und Tourismusschwerpunkt Schloss Burg und den benachbarten Brückenpark Müngsten in Solingen

Schloss Burg, eine der größten Burganlagen in Nordrhein-Westfalen, hat in den zurückliegenden Jahren touristisch an Bedeutung verloren – ablesbar auch an Leerständen gastronomischer Einrichtungen im Solinger Ortsteil Burg. Eine zeitgemäße freizeittouristische Neubestimmung soll dort angestoßen werden. Die Rahmenplanung stand dabei vor der Aufgabe, den relativ nah gelegenen Müngstener Brückenpark in die Konzeption mit einzubeziehen und zugleich landschaftliche, städtebauliche und touristische Aspekte zu berücksichtigen.

Lösung 

Die Aufgabenstellung wurde im Rahmen einer bewährten interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft angegangen. Die landschaftliche, städtebauliche und touristische Aspekte integrierende Rahmenplanung trägt der besonderen Ausgangssituation Rechnung, erzielt Synergieeffekte und ermöglicht die Aktivierung des touristischen Potenzials von Schloss Burg. Die zweibändige Dokumentation bietet zum einen Analysedaten sowie konzeptionelle Aussagen und Handlungsempfehlungen. Zum anderen skizziert sie eine Entwicklungsperspektive und macht konkrete Maßnahmenvorschläge für den Ausbau der Tourismusachse zwischen dem Müngstener Brückenpark und Schloss Burg.

Erfolg 

Der Planungsprozess hat den Beteiligten gezeigt, über welche überregional bedeutsamen touristischen Schätze das Bergische Land mit dem Müngstener Brückenpark und Schloss Burg verfügt. Mit diesem Bewusstsein konnten die Akteure vor Ort beflügelt werden, das touristische Potenzial dieser Stätten weiter in Wert zu setzen.

zentrale Projektbausteine 

  • Vor-Ort-Begehungen
  • Städtebauliche Analysen
  • Freizeitverkehrskonzept mit Schwerpunkt Radverkehr
  • Standortkonzept Burg
  • Begleitung und Moderation Dialogprozess