ISEK Aachen-Suermondt­viertel

Städtebauliche Rahmenplanung für das Gasborn- und Suermondt-Viertel in der Innenstadt von Aachen

Im Gasborn- und Suermondt-Viertel treffen drei Bereiche mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten aufeinander, die sich teilweise überlagern und jeweils spezifische Handlungsfelder und Maßnahmen erfordern. Die zentrale Herausforderung bestand darin, die Einzelbereiche und deren Interessen miteinander in Beziehung zu bringen und eine gemeinsame Leitidee für das Viertel zu entwickeln. Darüber hinaus galt es eine aktivierende Bürgerbeteiligung aufzubauen und als tragendes Element im Entwicklungsprozess für einen städtebaulichen Rahmenplan zu nutzen.

Lösung 

Zum Einstieg erfolgten städtebauliche, verkehrliche und funktionale Analysen sowie Gespräche mit Multiplikatoren zu verschiedenen Themenfeldern der Stadtentwicklung. Über Stadtteilspaziergänge und Befragungen konnten Aussagen zu Nutzungsangeboten, Problemorten und Qualitäten des Viertels gewonnen werden. Auf der Grundlage eines Leitbildes für den gesamten Stadtteil wurden Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmenpakete konkretisiert und im Rahmen eines Zukunftscafés mit den Bürgern diskutiert. Ein Arbeitskreis aus Planern, Fachverwaltung und lokalen Interessenvertretern sorgte für die Übertragung der dort entwickelten Ideen in die konzeptionelle Arbeit.

Erfolg 

Der Rahmenplan zeigt, wie die unterschiedlichen Teilräume in ihrer Eigenheit entwickelt und profiliert werden können. Als wichtiges städtebauliches Thema wurden hierfür verbindende Elemente und die Entwicklung starker Verbindungsräume identifiziert. Die zahlreichen Plätze im Quartier bilden diesbezüglich geeignete Trittsteine. Das differenzierte Herausarbeiten von „Bewegungs-, Begegnungs- und Aufenthaltsräumen“ bietet eine pragmatische Lösung für unterschiedliche Raumansprüche. Das Gesamtkonzept hat zudem Förderwege eröffnet und neue Kooperationsformen entwickelt.

zentrale Projektbausteine 

  • Städtebauliche und thematische Bestandsanalyse
  • Verkehrsanalyse und -konzept
  • Differenzierte Beteiligungsformate für unterschiedliche Zielgruppen
  • Entwicklung neuer Netzwerke lokaler Akteure