Dialog „Inklusives Wohnen“ im Kreis Unna

Dialogveranstaltung ZUKUNFT.WOHNEN im Kreis Unna, Regionalplanungskonferenz Eingliederungshilfe Wohnen: „Inklusives Wohnen – Neue Wohnformen für Ältere und für Menschen mit Beeinträchtigung“

Das Thema „inklusives Wohnen – Neue Wohnformen für Ältere Menschen mit Beeinträchtigungen“ wird aktuell in unterschiedlichen Zusammenhängen diskutiert. Die Erfordernisse, die sich aus dem Demografischen Wandel und den Bedürfnissen von älter werdenden Menschen mit Behinderung ergeben, werden im Kreis Unna im Handlungsprogramm „Kreis Unna inklusiv“ angegangen. Dabei geht es unter anderem um die konkrete Umsetzung der Behindertenrechtskonvention, zu der sich der Kreis Unna verpflichtet hat.

Die Veranstaltung „Inklusives Wohnen – Neue Wohnformen für Ältere und für Menschen mit Beeinträchtigungen“ wurde als „Regionalplanungskonferenz Eingliederungshilfe Wohnen“ vom Kreis Unna in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe durchgeführt. Erstmalig fand sie unter dem Dach des Zukunftsdialoges im Kreis Unna statt. Die Aufgabe von SSR bestand zum einen darin, diesen Dialog zu moderieren und dabei alle Beteiligten „auf Augenhöhe“ miteinander ins Gespräch zu bringen. Zum anderen ging es darum, die Veranstaltung zu dokumentieren und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

Lösung 

Die Konferenz beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Planung neuer Wohnformen, insbesondere solcher für älter werdende Menschen mit Beeinträchtigungen. Zentrale Themenstellungen waren dabei eine bessere Vernetzung der Planungsinstanzen und die interdisziplinäre Entwicklung neuer Wohnkonzepte im Kreis Unna.

Die Veranstaltung diente dem fachlichen Austausch unterschiedlichster Teilnehmer und Betroffener zum Thema Planung und Realisierung inklusiver Wohnformen. Vertreten waren Menschen mit Behinderung, die Wohlfahrtsverbände, die örtlichen Wohnungsbauunternehmen und Stadtplaner im Kreis Unna. Im Rahmen von Arbeitsgruppen wurden Anforderungen an neue Wohnformen sowie von Handlungsempfehlungen für die Praxis unter Beteiligung Betroffener erarbeitet. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden in einer barrierefreien Onlinepublikation dokumentiert.

Erfolg 

Auf der Veranstaltung gelang ein fachlicher Austausch zu Planung und Realisierung inklusiver Wohnformen, und zwar „auf Augenhöhe“: mit Betroffenen und nicht über deren Köpfe hinweg.

zentrale Projektbausteine 

  • Konzeption der Veranstaltung
  • Moderation der Veranstaltung
  • Beteiligung Betroffener in Arbeitsgruppen
  • Dokumentation der Veranstaltung in einem barrierefreien Format
  • Erarbeitung von Anforderungen an neue Wohnformen sowie von Handlungsempfehlungen für die Praxis